Die Menschen in Sri Lanka wollen aufmerksame und zuvorkommende Gastgeber sein und freuen sich,den Besuchern die Schönheit und das reiche kulturelle Erbe ihrer Insel zeigen zu können.
Und in der Tat, Sri Lanka, die kleine Insel im Schnittpunkt uralter Handelsrouten im Indischen Ozean, zwischen fernöstlichem, indischem, arabischem und europäischem Kulturkreis gelegen, ist reich gesegnet mit vielfältigen, eindrucksvollen Landschaften, einer reichen Tier- und Pflanzenwelt, geprägt von mehr als 2000 Jahren kultureller Entwicklung und vier Weltreligionen und blickt in ihrer langen und wechselvollen Geschichte mit Stolz auf vier Königsstädte.
Drei dieser Königsstädte, von der UNESCO zu Stätten des Weltkulturerbes erklärt,
– Anuradhapura, Polonnaruwa und die Felsenfestung Sigiriya –
liegen zwar seit Jahrhunderten in Ruinen, beherbergen aber Bausubstanz und Kultstätten von hohem künstlerischen und religiösen Wert und bilden das Zentrum des sogenannten Kulturdreiecks.
Zwerg an einem Tempel von Anuradhapura
Detail von einem Tempel in Polonnaruwa
die gewaltige Felsenfestung von Sigiriya
Kandy, die vierte Königsstadt und zugleich letzte Residenz der singhalesischen Könige, überlebte die europäischen Kolonialherren, erst die Portugiesen, danach Niederländer und Engländer, und zeigt sich noch heute in altem Glanz.
Paläste und Tempel ...
... prägen auch heute noch ...
... das Stadtbild von Kandy
Nuwara Eliya, der Luftkurort der britischen Society in der ehemaligen Kolonie Ceylon, "die Stadt über den Wolken" in knapp 1900 m Höhe, liegt eingebettet in weiten Teeplantagen und Gemüsefeldern. Die kühle, häufig von Regenwolken und Nebelschwaden eingehüllte Bergregion bildet einen merklichen Kontrast zu den Nationalparks im tropisch-heißen Regenwald des Tieflands mit einer Vielzahl von Wildtieren und Vögeln und zu den weiten, von Kokospalmen gesäumten Stränden am Indischen Ozean, wo gepflegte Hotelanlagen den angenehmen und entspannenden Rahmen für erholsame Urlaubstage bilden.
tropischer Regenwald und ...
... weite Sandstrände
Nicht nur die klassischen Stätten des Kulturdreiecks, auch die Herzen der Menschen stehen den Besuchern offen. Ohne aufdringlich zu sein, begrüßen sie die Reisenden mit einem herzlichen Lächeln der Gastfreundschaft, immer bemüht, den Besuchern die Naturschönheiten und das reiche kulturelle Erbe ihrer Insel zu zeigen. Dass sie dafür ein kleines Trinkgeld erwarten, sollte bei der im Land herrschenden Armut nicht überraschen.
REISEVERLAUF:
1. Tag, Sonntag, 20. Februar 2011
Abflug um 14:20 Uhr von Frankfurt mit SriLankan Airlines UL554 nach Colombo
2. Tag, Montag, 21. Februar 2011
Colombo - Pinnewala - Dambulla - Sigiriya
Um 04:30 Uhr Ankunft am Colombo International Airport. Nach Pass- und Zollkontrolle sowie der Kofferverladung Fahrt ins Innere der Insel, zunächst nach Pinnewala zum bekannten Elefanten-Waisenhaus, wo überwiegend junge und verletzte Elefanten eine sichere Bleibe gefunden haben und beim Training, bei der Fütterung oder beim Bad im Fluss aus nächster Nähe beobachtet werden können.
So klein und schon Elefant
Fast hätte man Lust mitzubaden
Training für die Arbeit im Wald
Mittagspause in Kurunegala und Weiterfahrt über Dambulla zum Hotel in Sigiriya. Nachmittag zur freien Verfügung. Abendessen und drei Übernachtungen.
3. Tag, Dienstag, 22. Februar 2011
Sigiriya - Mihintale - Anuradhapura - Buddha von Aukana - Sigiriya
Nach dem Frühstück im Hotel Fahrt zum Felsenheiligtum von Mihintale. Der Besuch im "Geburtsort" des Buddhismus auf der Insel Sri Lanka, wo der indische Prinz Mahinda im Jahr 247 v.Chr. als Missionar eine Höhle bewohnte und die Lehre Buddhas verbreitete, bildet den Einstieg in die Begegnung mit dem Buddhismus während dieser Reise.
Mühsam der Anstieg ...
... zur großen Dagoba im Tempelareal ...
... und zum segnenden Buddha darüber
ein neugieriger Zaungast
Gebetsnische
Weiterfahrt nach Anuradhapura, die erste Königsstadt der Insel, die vom 5. Jh. v. Chr. bis zum Jahr 1017 Hauptstadt und Metropole des Buddhismus war. Zur Verehrung Gautama Buddhas und seiner Lehre wurden auf einem riesigen Areal von über 50 qkm zahlreiche Dagobas, Tempel und Klöster erbaut und kunstvoll verziert.
Kunstvoll verzierte Trittplatte vor dem Aufgang zu einem Tempel
Halbkugelförmige, aus Ziegeln gemauerte alte Dagoba
Sitzender Buddha in einer Tempelruine
Wächterfigur am Tempelaufgang
Einige werden heute noch benützt, darunter der älteste Klosterbezirk Maha Vihare mit dem ältesten historisch belegten Baum der Welt, einem Ableger des nordindischen Bodhi-Baums, unter dem Buddha seine Erleuchtung erfuhr.
Der Tempel Maha Vihare mit dem berühmten Bodhi-Baum
Aufgang zum Tempelbezirk
Blick in den Tempel
Neben Resten von Palastanlagen gibt es drei Stauseen, den ältesten schon seit 430 v. Chr., die voll funktionsfähig sind und zur Bewässerung der Reisfelder und zur Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser dienen.
Abseits, zwischen Hügeln, Reisfeldern, Stauseen und ärmlichen Dörfern, steht der segnende Buddha von Aukana - mit 13 m Höhe der größte aus einem Felsen gehauene der ganzen Insel.
Inmitten nahezu unberührter Natur besitzt wegen ihrer abgeschiedenen Lage in der Nähe eines rund 2000 Jahre alten Höhlenklosters mit schöner Malerei die unvollendete Buddha-Statue von Sasseruwa eine besondere Auasstrahlung. Rückkehr zum Hotel zum Abendessen.
Buddha-Figur im Tempelinnern
Höhlenkloster von Sasseruwa
unvollendete Buddha-Statue
4. Tag, Mittwoch, 23. Februar 2011
Sigiriya - Polonnaruwa - Sigiriya
Frühstück im Hotel. Nahezu 200 m ragt ein mächtiger Felsen aus den ehemaligen Palast- und Gartenanlagen von Sigiriya senkrecht empor. Durch das Löwentor und über schwindelerregende Leitern und Treppen steigt man an der senkrechten Felswand zu den bezaubernden "Wolkenmädchen", rund 1500 Jahre alten Fresken, und weiter zum "Wolkenpalast" auf dem Felsplateau empor. Ein grandioser Blick über die weite Ebene entschädigt für die Strapazen des Aufstiegs.
Der Felsen von Sigiriya ...
bei tropischen Temperaturen eine echte Herausforderung ...
... doch die Aussicht lohnt die Mühe
Zwei der berühmten Wolkenmädchen
Kunstvoll aus Stein gehauene große Buddha-Statuen, Löwen und Elefanten sowie Tänzer, Zwerge und Musikanten in der Königsstadt Polonnaruwa, die vom 11. bis zum 13. Jh. ihre Blütezeit erlebte, dann in Vergessenheit geriet und erst im 19. Jh. von Engländern im Urwald entdeckt wurde, zählen zum Schönsten, was die ceylonesische Kultur hervorgebracht hat. Die Ruinen liegen eingebettet in eine großartige Landschaft, in der man verschioedene Affenarten, Wasserbüffel und sogar wilde Elefanten beobachten kann. Rückkehr zum Hotel zum Abendessen.
Frühstück und Kofferverladung. Beginn der Fahrt in den Süden der Insel. Eindrucksvoll sind die Höhlentempel auf einem mächtigen Felsbuckel bei Dambulla. Statuen aus verschiedenen Epochen zeigen Buddha in unterschiedlichen Posen; bemerkenswerte Malereien erzählen Episoden aus dem Leben Buddhas und von der Verbreitung des Buddhismus auf der Insel.
Höhlentempel von Dambulla
Buddha-Statue
ruhender Buddha
Der Schrein von Nalanda Gedige an der Straße nach Süden Richtung Kandy ist das älteste Steingebäude Sri Lankas in einer eigenartigen Mischung von hinduistischen und buddhistischen Stilelementen. Im Felsentempel von Alu Vihare finden sich drastische Darstellungen der Bestrafung von Sündern in der Hölle. Im Kloster darüber schreiben buddhistische Mönche heute noch in traditioneller Weise auf Palmblätter.
Tempelfrieden und ...
... Bestrafung von Sündern in der Hölle
Entlang der Straße gibt es zahlreiche Gewürzgärten, in der Provinzstadt Matale einen hinduistischen Tempel mit einer Sammlung von prächtigen Prozessionswagen.
Hindhu-Tempel von Matale ...
... mit Prozessionswagen ...
und drastischen Figuren
Am Nachmittag Ankunft am Hotel in Kandy, der letzten Residenz der singhalesischen Könige. Abendessen und drei Übernachtungen.
6. Tag, Freitag, 25. Februar 2011
Kandy
Kiri Mahuda Mewa
Zentrum der ehemaligen Residenzstadt Kandy ist der Kiri Mahuda Mewa, der Milchsee, an dessen baumbestandenen Ufern die meisten bedeutenden Gebäude der Stadt zu finden sind. Neben der ehemaligen Audienzhalle des Königs erhebt sich der eindrucksvolle Dalada Maligawa-Tempel, der in einem prächtigen Reliquienschrein einen Zahn Buddhas birgt.
Dalada Maligawa-Tempel
Detail aus der Fassade
Die Pforte zum Allerheiligsten ...
... Altarschrein mit Buddha-Figur
Zwei weitere bedeutende Tempel, der Natha Devale und der Patini Devale, beides Tempel der hinduistischen Tamilen-Minderheit, befinden sich ebenso wie das Kandy Nationalmuseum in unmittelbarer Nähe. Etwas abseits, über eine Treppe erreichbar, liegt der Maha Vishnu Devale. Vishnu, der hinduistische Erhalter-Gott, wird auch von den Buddhisten Sri Lankas als Schutzgott der Insel verehrt. Ein Stück weiter entfernt liegt auf dem Weg zum sehenswerten Markt der Stadt der Kataragama Devale, dem hinduistischen Gott Skanda oder Kataragama, einem Sohn Shivas, geweiht.
7. Tag, Samstag, 26. Februar 2011
Kandy
In der Nähe von Kandy befindet sich in Peradeniya der berühmte königliche botanische Garten. Nachmittag zur freien Verfügung. Am Abend Besuch einer Vorführung der artistisch und künstlerisch bedeutenden Kandy-Tänze, anschließend, gemeinsam mit zahllosen Pilgern, Teilnahme an der eindrucksvollen Zeremonie im Zahntempel.
Durch eine landschaftlich reizvolle Bergregion mit tropischen Wäldern und wilden Bachläufen geht esin die Hatton Tee-Region.
Tee-Pavillon mit Probierstube
Teepflückerinnen ...
... nach getaner Arbeit
Unterwegs Besuch einer Teemanufaktur und Pause bei einer Probierstube zum Kennenlernen der verschiedenen Teesorten. Herrliche Ausblicke auf die mächtigen Devon Falls
Devon Falls
und St. Clair's Falls. Am Nachmittag Ankunft im ****Hotel aus der britischen Kolonialzeit inmitten eines kunstvoll angelegten Gartens oberhalb des Golfclubs von Nuwara Eliya. Eine Übernachtung mit Halbpension.
. Tag, Montag, 28. Februar 2011
Nuwara Eliya – Ella Gap – Buduruvagala – Yudaganawa Dagoba – Yala Nationalpark – Kataragama
Die Straße von Nuwara Eliya zur Südküste ist spektakulär. Nach zahllosen Kurven zwischen Gemüsefeldern und Teepflanzungen liegt an einer schroffen Felskante das Ella Guesthouse,bei guter Sicht mit Blick bis zum Indischen Ozean. Von dort führt die Straße steil zum Rawana-Ella-Wasserfall hinunter. Südlich der Ortschaft Wellawaya führt ein Waldweg an einem See und Wasserlauf vorbei zum 15 m hohen Felsenrelief des Buddhas von Buduruvagala, der von Bodhisattvas, zukünftigen Buddhas, und der Göttin Tara flankiert wird. Mit etwas Glück sind Warane und andere Wildtiere zu beobachten.
Boddhisattvas ...
Boddhisattva und Göttin Tara
Waran
Sehenswert ist auch die Dagoba von Yudaganawa. Die Straße führt durch den Yala Nationalpark nach Kataragama, dem wichtigsten Pilgerort Sri Lankas, der Hindus, Buddhisten, Moslems und Christen gleichermaßen heilig ist und als Symbol für die religiöse Toleranz der Inselbewohner steht. Zwei Übernachtungen mit Halbpension. Am Abend Besuch der wichtigsten Kultstätten des Ortes, wo zahlreiche Gläubige zu Opfern und Gebeten zusammenkommen.
Fahrt in Geländewagen von Kataragama in den Yala Nationalpark (fakultativ) zur Wildbeobachtung. Regelmäßig zeigen sich Elefanten, Affen, Warane, mit etwas Glück auch Bären oder Leoparden sowie zahlreiche Vogelarten in ursprünglicher tropischer Landschaft. Nach der Rückkehr ins Hotel Mittagspause.
Anschließend Weiterfahrt entlang der Südküste und am Indischen Ozean entlang über Tangalle und Matara nach Westen durch ein Gebiet, wo der Tsunami vom 26. Dezember 2004 der Landschaft und den Ortschaften besonders schwere Wunden zugefügt und viele Menschen in den Tod gerissen hat.
In Galle,der Hauptstadt der Südküste, waren die Schäden besonders schwer. doch die malerische Altstadt war durch eine Felsbarriere und die mächtigen Mauern des ehemaligen portugiesischen Forts einigermaßen vor der Flut geschützt. In dieser historischen Stadt, zu der schon König Salomon (!) Handelsschiffe nach Gewürzen und Edelsteinen geschickt haben soll, lange bevor arabische Händler, portugiesische Besatzer und schließlich die Holländer den geschützten Hafen als Stützpunkt für ihre Kolonie nützten, ist die älteste protestantische Kirche der Insel, die von Holländern erbaute Groote Kerk, neben zahlreichen Häusern aus portugiesischer und holländischer Zeit sehenswert.
Gegen Abend Ankunft in Beruwala bzw. Bentota. Drei Übernachtungen mit Halbpension in einem guten Strandhotel.
11. Tag, Mittwoch, 2. März 2011
Beruwala/Bentota
Zeit zur freien Verfügung.
12. Tag, Donnerstag, 3. März 2011
Beruwala/Bentota
Zeit zur freien Verfügung.
13. Tag, Freitag, 4. März 2011
Beruwala - Colombo - Katunayaka
14. Tag, Samstag, 5. März 2011
Katunayaka - Flughafen Colombo - Frankfurt
Frühstück und Kofferverladung, anschließend Transfer zum Flughafen von Colombo zum Rückflug nach Deutschland.
11:50 Uhr Abflug mit Srilankan Airlines UL 557 nach Frankfurt
18:50 Uhr Ankunft in Frankfurt
Ende der Reise
Bohoma es-tu-thi! - Herzlichen Dank!
Leistungen:
RAIL & FLY Ticket der DB zur Anreise zum Flughafen Frankfurt und retour
Non-Stop-Flug mit SRILANKAN AIRLINES von Frankfurt nach Colombo und retour
20 kg Freigepäck pro Person, alle Flughafensteuern und -gebühren (Stand 09/2010)
alle Kerosin-Zuschläge (Stand 09/2010)
alle Transferfahrten und Ausflüge in klimatisierten srilankischen Reisebussen
13x Übernachtung in *** und ****-Hotels (lokale Kategorisierung)
alle Zimmer sind mindestens mit Bad oder DU/WC, TV, Telefon, Klimaanlage ausgestattet
13x Frühstücksbuffet
13x Buffet-Abendessen im Hotel
alle Ausflüge, Führungen & Besichtigungen, sowie alle anfallenden Eintrittsgelder
deutschsprachige örtliche Reiseleitung während aller Ausflüge und Exkursionen
Idee, Planung und K&N-Reiseleitung durch Walter Liehmann ab/bis Frankfurt
detaillierte & ausführliche Reiseunterlagen
Reiserücktritts-Versicherung
Insolvenzversicherungs-Schein
24-h-Notruf-Nummer ab 14 Tage vor der Reise
Reisepreis pro Person im Doppelzimmer: 2.295,00 EUR
Einzelzimmerzuschlag: 360,00 EUR
Mindestteilnehmerzahl: 12 Personen
Während der Reise sind in fast allen Hotels Ayurveda-Anwendungen möglich. Diese Leistungen sind nicht im Reisepreis enthalten. Für Terminreservierungen ist es ratsam entsprechende Wünsche bereits bei der Buchung oder bei Reisebeginn der Reiseleitung mitzuteilen.
Nicht im Reisepreis enthalten:
· Optionale Safari in Geländewagen in den Yala-Nationalpark (40,00 EUR / Person)
· Genehmigung für Foto- und Video-Aufnahmen an verschiedenen kulturellen und archäologischen Stätten