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1. Tag, Samstag, 24. September 2011                                                                                                 

Deutschland - Madrid Barajas - Alcalá de Henares

Individuelle Anreise entweder zum Flughafen Düsseldorf oder Frankfurt und Flug nach Madrid. Am Flughafen der spanischen Hauptstadt Madrid Barajas Treffen mit der deutschen Reiseleitung und kurze Fahrt nach Alcalá de Henares.

 Titelblatt der Erstausgabe des "Don Quijote" 

Alcalá de Henares, die Geburtsstadt von Miguel de Cervantes, dem Verfasser des berühmten "Don Quijote de la Mancha", und Stadt des UNESCO-Weltkulturerbes, ist die erste Station der Reise.

Neben Salamanca war Alcalá de Henares einst die bedeutendste Universitätsstadt in Spanien, eine Gründung von Kardinal Cisneros, dem Berater von Isabella der Katholischen, wo Calderón, Lope de Vega und Tirso de Molino studierten. Wenn die Ankunftszeiten der Flüge in Madrid es zulassen,  besuchen Sie bei einem Rundgang durch die Altstadt neben anderen bedeutenden Bauten das Geburtshaus von Cervantes. Abendessen und eine Übernachtung.


2. Tag, Sonntag, 25. September 2011                                                        

Alcalá de Henares - Toledo

Nach Frühstück und Kofferverladung Weiterfahrt nach Toledo, der ältesten Hauptstadt Spaniens, ebenfalls Stadt des UNESCO-Weltkulturerbes, wo - wie in keiner zweiten Stadt in Spanien - die wechselnde Durchdringung der verschie- denen Kulturen deutlich zu Tage tritt.

Am ältesten Stadttor, der Puerta Vieja de Bisagra mit westgotischem Hufeisenbogen, beginnt ein spannender Weg durch die Kunstgeschichte. Das arabische Tor Puerta  Nueva de Bisagra trägt seit dem Umbau im 16. Jh. ein riesiges Wappen Karls V. Die Kirche Santiago de Arrabal , die Puerta de Valmardón und vor allem die Kirche Santo Cristo de la Luz  sind Musterbeispiele für umfunktionierte maurische Bauten. Die Kirche San Román im Mudejar-Stil beherbergt das bedeutende Museum der Westgotischen Kultur mit Funden aus der Zeit, als Toledo Hauptstadt des westgotischen Königreichs war.

In kaum einer anderen Stadt findet sich auf engstem Raum eine vergleichbare Fülle an Baudenkmälern verschiedener Epochen und Kulturen wie in Toledo, zur maurischen Zeit das Mekka des freien Geistes. Bei der Stadtführung erleben Sie den kulturellen Reichtum aus westgotischer, maurischer und christlicher Zeit, nicht zu vergessen der Einfluss eines lebendigen jüdischen Lebens. Höhepunkt ist die gewaltige gotische Kathedrale, die, auf den Fundamenten der einstigen Hauptmoschee errichtet wurde. Überwältigend der Gesamteindruck, faszinierend die Fülle der Kunst, bis hin zu Gemälden von El Greco, Goya, Rubens, Caravaggio in der ehemaligen Sakristei. In der kleinen Kirche Santo Tomé sehen Sie dann El Grecos "Begräbnis des Grafen Orgaz" und in der ehemaligen Synagoge El Tránsito das Museum der Sephardim mit eindrucksvollen Zeugnissen des Judentums in Spanien. Daneben eine zweite ehemalige Synagoge, die spätere Kirche Santa María la Blanca, ein Meisterwerk des maurischen Architekturstils. Schließlich noch das Kloster San Juan de los Reyes, gedacht als Grabstätte der Katholischen Könige, bevor nach der endgültigen Vertreibung der Mauren 1492 Granada den Vorzug erhielt.
Abendessen und eine Übernachtung. 


3. Tag, Montag, 26. September 2011                           

Toledo – Guadalupe – Merida

Bei einer Panoramafahrt erkennen Sie die grandiose strategische Lage von Toledo auf einem Felsenhügel über einer Schleife des Flusses Tajo

Die Fahrt durch teilweise wilde Landstriche führt in ein schwer zugängliches Tal. Dort liegt das Kloster Santa María de Guadalupe, das wegen seiner berühmten schwarzen Madonna spanisches Nationalheiligtum ist. In der Sakristei gibt es eine der bedeutendsten Sammlungen von Gemälden des Malers Francisco de Zurbarán.

 

      

Monasterio de Guadalupe

Kreuzgang

 

Hauptaltar mit dem Gnadenbild

Nuestra Señora de Guadalupe

 

Monasterio de Guadalupe

Kapelle

 

Nach einer Fahrt durch ausgedehnte Dehesas, lichte Steineichenhaine, in denen sich schwarze Iberische Schweine mit Eicheln mästen, erreichen Sie Mérida. Die Stadt am Fluss Guadiana an der ehemaligen römischen Silberstraße, der VIA DE LA PLATA gelegen, trägt zu Recht den Beinamen „spanisches Rom“. Bis zum Einfall der Westgoten war die Stadt im Süden der Provinz Badajoz in der heutigen autonomen spanischen Region Extremadura blühender Mittelpunkt der römischen Provinz Lusitania, von Kaiser Augustus gegründet und verdienten Veteranen, den emeriti, der 5. und 6. Legion als Wohnsitz geschenkt und nach ihm Augusta Emerita genannt. 

Im malerischen Parador von Mérida Abendessen und zwei Übernachtungen.

 

          

Römisch-maurische Mauern in Mérida 

Tempel der Göttin Diana in Mérida

 

 

4. Tag, Dienstag, 27. September 2011                                  

UNESCO-Weltkulturerbe Mérida 

Ein Rundgang führt Sie zu den bedeutendsten Bauwerken: zum Trajansbogen neben dem Museum für westgotische Kunst, zur Kathedrale Santa María, zur Plaza de España und zur eindrucksvollen arabischen Burg, der Alcazaba, aus dem 9. Jh., am Fluss neben der römischen Brücke. An den Resten der römischen Mauer entlang führt der Weg zur römischen Villa Mithraeo aus dem 2. Jh. mit herrlichen Mosaiken und zum römischen Friedhof. Die Casa Basilica, das römische Theater mit einer eindrucksvollen Bühnenwand, daneben das römische Amphitheater und Reste einer weiteren römischen Villa liegen auf dem Weg zum Nationalmuseum für römische Kunst, dem bedeutendsten und schönsten seiner Art auf der iberischen Halbinsel. Auf dem weiteren Weg sehen Sie den Porticus des Forum romanum und kommen an einem Tempel der Diana vorbei. Etwas abseits liegen der Tempel des römischen Kriegsgottes Mars unter einer späteren Kirche und die Basilica Santa Eulalia auf den Mauern eines weiteren römischen Tempels. Rückkehr  zum Hotel gegen Abend  zur Übernachtung.

 

5. Tag, Mittwoch, 28. September 2011                                

Mérida Trujillo – Cáceres –  Hervás – Salamanca

Zu Beginn des 16. Jahrhunderts war Trujillo ein gottverlassenes, bettelarmes Provinznest. Als die Kunde von der Aussicht auf Reichtum, die sich nach der Rückkehr von Kolumbus und seinen Leuten  "aus Indien" wie ein Lauffeuer verbreitete, machten sich zahlreiche junge Habenichtse auf den Weg nach Westen und fanden als spanische  Eroberer den Weg in die Geschichtsbücher:

Francisco Pizarro, der Eroberer des Inkareiches, Francisco de Orellana, der Gründer von Guayaquil in Ecuador und Erforscher von Amazonien, Francisco de las Casas, der bei der Eroberung Mexikos Hernán Cortés begleitete und später die Stadt Trujillo in Honduras gründete, stammen aus dem ehemals verschlafenen Nest genau so wie Diego García de Paredes, der Gründer von Trujillo in Venezuela. In Trujillo in der Extremadura - so die flotte Redensart - wurden 20 Staaten Lateinamerikas geboren.

  

      

Geburtshaus von Francisco Pizarro,
Schweinehirt in Trujillo und Eroberer de Inka-Reichs

 

Iberische Schweine an einer Eiche, Wappentiere
nicht nur über der Tür des Hauses von Pizarros Familie

  

Ein Felsen oberhalb des Geburtshauses von Pizarro zeigt zwei Wappen:.

Links das schon bekannte Wappen mit Eiche und Schweinen, rechts daneben das Staatswappen von Peru mit einer Vicuña, dem Nationaltier, einer wilden Verwandten des Llamas, daneben ein Cinchona-Baum, dessen Rinde die Indianer als Tee gegen Fieber kochten, heute bekannt als Quinin, darunter das Füllhorn als Symbol für den Goldreichtum des Landes.

Unter den Wappen, schwer zu entziffern, da mehrfach beschmiert, steht AL MESTIZAJE = Zu Ehren der Vermischung der Rassen, in Anspielung auf Pizarros indianische Konkubine, eine Schwester des Inka-Herrschers Atahuallpa, den Pizarro hatte hinrichten lassen.


Ein weiteres Kleinod auf unserer Fahrt entlang der VIA DE LA PLATA  ist die ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe zählendeProvinzhauptstadt Cáceres mit einem gut erhaltenen historischen Stadtkern mit burgähnlichen mittelalterlichen Häusern und Renaissancepalästen hinter maurischen Stadtmauern mit wuchtigen Türmen, darunter der Torre de Bujaco an der Plaza Mayor. In der KoKathedrale Santa María befindet sich ein wertvoller schwarzer gekreuzigter Christus. Die nahe gelegene Casa de los Golfines de Abajo diente den Katholischen Königen Ferdinand und Isabella als Wohnsitz.

 

Im Tal von Ambroz,ebenfalls an der VIA DE LA PLATA, liegt die zum Kunsthistorischen Denkmalensemble erklärte Kleinstadt Hervás. Noch heute ist die jüdische Kultur in Hervás deutlich spürbar. Das frühere jüdische Viertel mit seinen steilen engen Gassen, die von typischen Lehmsteinhäusern mit Fachwerk gesäumt werden, ist noch hervorragend erhalten.

 

Am Abend gelangen Sie nach Salamanca, die älteste Universitätsstadt Spaniens, die mit Bauten vom Mittelalter bis zum Barock als Gesamtkunstwerk ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Abendessen und zwei Übernachtungen.

     Typische Gasse im Ghetto von Hervás       


 


6. Tag, Donnerstag, 29. September 2011

Salamanca

Die Besichtigung in Salamanca führt zu den bedeutendsten Bauten der Altstadt, darunter die bekannten Klöster Santa María de las Dueñas und San Esteban, der einstige Sitz der Dominikaneruniversität und der Inquisition, wo Kolumbus vor seiner Fahrt auf der Suche nach einem neuen Seeweg nach Indien sein Vorhaben rechtfertigen musste, weiter zur Alten und Neuen Kathedrale und zur Universität, der viertältester in Europa und seit Jahrhunderten das Zentrum spanischer Gelehrsamkeit, vorbei am Jesuitenkolleg Clerecía und an der berühmten Casa de las Conchas, einem Renaissance-Bau, dessen Fassade fast vollständig mit Jakobsmuscheln verziert ist. Und was wäre Salamanca ohne seine Plaza Mayor, die als schönster Platz Spaniens gilt? Eine Tasse Kaffee oder ein Gläschen Wein in diesem unvergleichlichen Rahmen wird zur bleibenden Erinnerung. 

 

      

Kämpfte in der Universität für Geistesfreiheit: Fray Luis de León

 

Kloster San Estéban, wo Kolumbus vor der Inquisition seinen Seeweg verteidigte

 

Casa de las Conchas, mit Jakobsmuscheln verziertes Haus

 

7. Tag, Freitag, 30. September 2011

Salamanca Toro – Tordesillas – Segóvia

Nach Frühstück und Kofferverladung Weiterfahrt ins Tal des Rio Duero, an dessen Ufern einige der besten Rotweine Spaniens wachsen, nach Toro,dem bekannten Weinort am , dessen Wein schon durch Cervantes Weltruhm erlangte. Nach der Besichtigung der Hauptkirche Colegiata Santa María la Mayor, einer eindrucksvollen romanischen Kuppelkirche, lassen wir uns an der Plaza Mayor in  einer bei Einheimischen sehr beliebten Bar bei Tapas die köstlichen Tinta de Toro-Weine schmecken.

Nahe Valladolid, auf einem Hügel über dem Rio Duero, liegt Tordesillas, in dessen Kloster Santa Clara, einem ehemaligen Königspalast im maurisch-christlichen Mudéjar-Stil, Weltgeschichte geschrieben wurde, als mit Zustimmung des Papstes Spanien und Portugal zwei Jahre nach der Entdeckung Amerikas, die Welt südlich und westlich von Europa unter einander aufteilten. Weiterfahrt in die Königsstadt Segovia, die als Gesamtkunstwerk zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Ankunft am Nachmittag. 
Am Abend traditionelles Spanferkelessen in einem der schönsten und ältesten Lokale von Kastilien-León inkl. Getränke.

 

 

                         

Berühmtes Restaurant in Segóvia

 

 Mit einem Teller zerteilt der Wirt  ein knuspriges, zartes Ferkelchen

Eine Übernachtung im Parador.

8. Tag, Samstag, 1. Oktober 2011

Segovia - Madrid

 

 

 

 

                      

     Die eindrucksvolle romanische Kirche San Martín in Segóvia

 

Zu Füßen des gewaltigen Aquädukts eine Ikone
der kastilischen Küche, das Restaurant El Candido

 

Bei der Besichtigung von Segóvia sehen wir das berühmteste Bauwerk der Stadt,  den römischen Aquädukt, ein Wunder antiker Baukunst, die Kathedrale, den letzten großen gotischen Kirchenbau Spaniens, erst 1678 geweiht, sowie die prächtige romanischen Kirche San Martín und die Kirche Corpus Christi, eine ehemalige Synagoge des 13. Jahrhunderts.  Der Alcázar, die Königsburg, ist nicht nur eines der wichtigsten Monumente der spanischen Nationalgeschichte, sondern erscheint wie ein Märchenschloss vergangener Zeit.

 

Nach der Mittagspause Weiterfahrt nach Madrid und Übernachtung nahe dem historischen Zentrum.

Gemeinsamer abendlicher Bummel zur Plaza Mayor

 

 

      

Plaza Mayor

 

Bunte Azulejos-Bilder neben der Tür zu einer Bar ...

 

...sogar "Die Zecher" von Velasquez sind da

 

9. Tag, Sonntag, 2. Oktober 2011

Madrid

Am Vormittag Besuch einer der großen Kunstsammlungen der spanischen Hauptstadt. Im Rahmen einer ausführlichen Stadtbesichtigung am Nachmittag sehen wir neben anderen Sehenswürdigkeiten den Königspalast und die Kathedrale.  

  

 

Palacio Real

 

 

Am Abend haben Sie die Gelegenheit zum gemeinsamen Besuch einer erstklassige Flamenco-Show mit Abendessen (Zusatzkosten ca. € 70,-).

 

      


 


 


10. Tag, Montag, 3. Oktober 2011

Madrid - Rückflug nach Deutschland

Nach dem Frühstück im Hotel steht der Tag für einen  Shopping-Bummel,  individuelle Besichtigungen oder andere Unternehmungen zur Verfügung.  Am Nachmittag Taxi-Transfer zum Flughafen Barajas und Rückflug nach Deutschland, nach Frankfurt bzw. Düsseldorf.

Individuelle Heimreise.        

 

Leistungen:

  • Flug im Liniendienst der LH ab/bis Düsseldorf oder Frankfurt (weitere Flughäfen auf Anfrage)
  • alle Flughafensteuern & Gebühren (Stand Januar 2010) im Wert von ca. € 130,-
  • alle Fahrten und Transfers in einem spanischen Reisebus mit Klimaanlage
  • 9x Übern. in stilvollen 3+- & 4-Sterne-Hotels (span. Kategorie) in Alcala de Henares (1x), in Toledo (1x), in Merida im PARADOR (2x), Salamaca (2x), in Segovia im PARADOR (1x) und Madrid (2x)
  • Alle Zimmer sind mindestens ausgestattet mit Bad oder DU, WC, Telefon und Farb-TV
  • 9x spanisches Frühstücksbuffet
  • 4x 3-Gang-Abendessen in Hotel-Restaurants (davon 2x inkl. Getränken)
  • 1x Weinprobe mit Tapas in Toro
  • 1x Spanferkelessen in einem Traditions-Restaurant in Segovia inkl. Getränken
  • alle Ausflüge und Besichtigungen wie im Fahrtverlauf detailliert beschrieben
  • alle anfallenden Eintrittsgelder der im Programm genannten Besichtigungspunkte
  • Sachkundige Reiseleitung durch Walter Liehmann
  • ausführliche & detaillierte Reiseunterlagen
  • 24-h-Notruf-Service ab 14 Tage vor Reise
  • Sicherungsschein der gesetzlich vorgeschriebenen Insolvenzversicherung
  • Reiserücktrittskosten-Versicherung


REISEPREIS  

 

pro Person im Doppelzimmer 1.945,00 EUR  

   

Einzelzimmerzuschlag               350,00 EUR

 

Mindestens 15, max. 25 Reisende, zu erreichen bis 25 Tage vor der Reise

 

Hotels:

 

 

Hotel Husa El Bedel*** • E-28801 Alcalá de Henares
Hostal del Cardenal*** • E-45004 Toledo
Parador de Merida**** • E-06800 Merida (Badajoz)
Hotel Meliá Las Claras***** • E-37001 Salamanca
Parador de Segovia**** • E-40003 Segovia 
Hotel Tryp Menfis**** • E-28013 Madrid

 

Reiseveranstalter:

KULTOUR NATOUR TOURISTIK GmbH 

   Hamburger Str. 1,  41540 Dormagen       
    Tel  +49 (0)2133 - 26 800

    Fax  +49 (0)2133 - 26 80 12    

info@kultour-natour.de
www.kultour-natour.de   

Planung und Reiseleitung:

WALTER LIEHMANN REISE SPECIALS

     Frühlingstraße 20, 97076 Würzburg

     Tel  +49 - (0)931 - 27 12 77

     Fax  +49 - 931 - 27 07 605     

 

 

Walter.Liehmann@t-online.de

            

 

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