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MAROKKO |
Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts nach dem Bombenanschlag in Marrakech am 28.04.2011
Stand 05.03.2012
Einreise nach MAROKKO:
Für Deutsche besteht keine Visunpflicht; es reicht ein Reisepass, der bei der Einreise noch mindestens 6 Monate gültig ist.
Der Einreisezettel, der z.B. im Flieger ausgeteilt wird, sollte schon vor der Passkontrolle ausgefüllt werden.
Dabei beachten Sie bitte:
Bei der Einreise kommen ein Stempel und eine Nummer in den Pass. Nummer dient zur Identifikation bei Ausreise, erneuter Einreise, bei jedem Einchecken in einem Hotel.
Gesundheit und Hygiene:
Für Reisen nach Marokko sind keine Impfungen vorgeschrieben. Der Veranstalter empfiehlt Tetanus-, Diphtherie- und Polio-Impfschutz und Hepatitis A+B-Impfung ggf. aufzufrischen.
Grundsätzlich gilt: Vorsicht mit Leitungswasser! Auch zum Zähneputzen besser Mineralwasser benützen. Eiswürfel in Getränken und vor allem Speiseeis außerhalb von Tophotels meiden.
Da nicht überall unterwegs hygienisch einwandfreie Toiletten mit Wasserspülung und Papier anzutreffen sind, empfiehlt es sich einen kleinen Vorrat an Toilettenpapier, Papiertaschentüchern oder Einmal-Waschlappen mitzunehmen.
Geld und Devisen :
Die marokkanische Währung: 1 Dirham (MAD) = 100 Centimes darf weder ein- noch ausgeführt werden. Am Flughafen Casablanca gibt es Wechselstuben und Bankomaten für die Maestro-(EC-)Karte mit PIN-Nummer
Wechselkurs aktuell:
1 EUR = 11,15 MAD
100 MAD = 8,97 EUR
In großen Hotels, Restaurants und Geschäften der Städte kann meist problemlos mit Kreditkarten bezahlt werden. EURO werden gern akzeptiert.
Sorgen Sie für genügend Kleingeld für unterwegs: Es ist zwar nicht so schlimm wie in Ägypten, aber ein kleines Trinkgeld, ein "Bakschisch", für kleine Dienste, nicht erlaubte Fotos u.a., sozusagen als Schmiergeld wirkt manchmal Wunder.
In der Regel beschleunigt in arabischen Ländern ein kleines Bakschisch behördliche Vorgänge erheblich.
Kleidung:
Generell gilt: leicht, luftig, strapazierfähig, bequem.
Für die Abendstunden oder den Aufenthalt in den Bergen Pullover und Anorak nicht vergessen.
Feste und bequeme Schuhe; aus Hygienegründen (staubige Straßen, Schmutz) keine Sandalen!
Außer in Touristenzentren keine kurzen Hosen, diese gelten in der arabisch-islamischen Welt als Unterhosen(!), Frauen sollten sich dezent kleiden, um nicht Ärger zu erregen oder als Freiwild angesehen zu werden.
Wegen der intensiven Sonneneinstrahlung sollte unbedingt für entsprechenden Lichtschutz und Kopfbedeckung gesorgt werden.
Fotografieren:
Vor dem Fotografieren von einzelnen Personen, vor allem von Frauen, erst fragen, da im Islam die Abbildung von Menschen verboten ist. Auf dem Land und in abseits gelegenen Regionen sollte man zurückhaltender sein. Das Fotografieren von Betenden ist tabu.
In jedem Fall gilt es, Respekt und Fingerspitzengefühl zu zeigen.
Sicherheit:
Marokko ist wie die meisten islamischen Länder ein relativ sicheres Land. Gewisse Probleme gibt es überwiegend nur in ausgeprägten Touristenzentren. Nicht unbedingt benötigte Wertsachen sollten Sie m Koffer lassen oder sicher am Körper tragen. Handtaschen möglichst gleich zuhause lassen. Bei Diebstahl Anzeige bei der Polizei erstatten (bes. wegen der deutschen Hausrat- bzw. Reiseversicherung), bei Diebstahl des Passes, den man besser nicht die ganze Zeit mit sich herumschleppen sollte, muss eine Verlustanzeige erstattet werden. In jedem Fall ist es empfehlenswert, schon in D eine Kopie der Passinnenseiten zu erstellen.
Lästig sind bettelnde Kinder, besonders im Süden und in den Bergregionen. Geben Sie kein Geld, bringen Sie Süßigkeiten, Kugelschreiber oder Malstifte von D mit! Aufdringlich sind ebenfalls Schlepper von Teppich- Schmuck- und Souvenirläden. Versuchen Sie sie mit deutlichem "La Schokran!" - mit "Nein, danke!" loszuwerden.
Elektrizität/ Telefon:
Üblich ist 220 V Wechselstrom, meist passen die Stecker deutscher Geräte problemlos in die Steckdosen. Deutsche Mobiltelefone können praktisch überall benützt werden. Die Gebühren sind allerdings sehr hoch, auch wenn man von D aus angerufen wird, da der Empfänger die Rufweiterleitung ins Ausland bezahlen muss. SMS sind wesentlich günstiger, Empfang in der Regel kostenfrei.
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